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7 Tipps, um schneller und kreativer zu texten

7 Tipps, um schneller und kreativer zu texten

Die Zeit drängt, ein neuer Blogartikel muss her. Die Deadline für eine Textabgabe zu Produkt XY rückt näher. Die Kreativität ist aber dummerweise gerade auf dem Nullpunkt. Egal, was der Grund ist, es ist Zeit, dass der Text zu einem Abschluss kommt. Damit das auch gelingt, habe ich hier sieben erprobte Tipps und Tricks. In besonders stressigen Situationen schaffe ich es so, schneller und kreativer zu texten. Es fällt mir außerdem leichter, konzentriert zu bleiben und in eher unkreativen Phasen, das Beste aus mir rauszuholen. 

Kreativer und schneller Texten – So funktioniert’s

Tipp Nr. 1: 100 Wörter am Tag

Der erste Tipp ist so einfach wie effektiv. Denn nicht immer ist unser Kreativitätslevel ganz oben. Aber vollkommen unkreativ ist man meistens auch nicht. Also setze ich das, was da ist, entsprechend ein. Ich nehme mir aber weder vor, den kompletten Text auf einmal fertig zu schreiben noch zögere ihn so lange hinaus bis mir die zündende Idee kommt. Stattdessen schreibe ich jeden Tag ein bisschen.

100 Wörter sind ein realistischer Richtwert, mal sind es etwas mehr, mal etwas weniger. Aber der Anfang ist gemacht und es fühlt sich gleich viel besser an, nicht mehr vor einem leeren Blatt Papier bzw. Word-Dokument zu sitzen. Meistens sprudeln im Laufe des Schreibens sogar noch mehr als 100 Wörter raus. Sobald der Schreibfluss dann aber ins Stocken gerät, höre ich einfach auf. Schließlich habe ich mein vorgenommenes Pensum erreicht und ich kann den Punkt auf der To-do-Liste abhaken.

Tipp Nr. 2: Texten mit der Pomodoro-Technik

An sehr arbeitsreichen Tagen ist die Gefahr groß, dass irgendwann der Fokus und die Konzentration flöten gehen. Nicht selten verabschiedet sich dann nach einigen Stunden auch die Kreativität. In solchen Momenten wende ich sehr gerne die Pomodoro-Technik an, um schneller und kreativer zu texten. Sie funktioniert wie folgt:

Ich stelle einen Wecker, eine Küchenuhr, eine Sanduhr oder Ähnliches auf 25 Minuten ein. Während die Zeit runter läuft, arbeite ich konzentriert und ohne Unterbrechung an meiner Aufgabe. Danach ist eine fünfminütige Pause fällig. Diesen Ablauf wiederhole ich viermal und lege dann eine längere Pause von 30 Minuten ein. Danach geht’s von vorne los.

Allerdings gibt es zwei wichtige Dinge zu beachten, damit die Technik auch wirklich effektiv ist:

  1. Während der Arbeitszeit hat das Smartphone Sendepause.
  2. Auch in den Pausen bleibt das Smartphone da, wo es ist, beiseite nämlich. Die Fünf-Minuten-Pausen sind einfach am effektivsten, wenn ich sie aktiv gestalte und meinen Arbeitsplatz verlasse. In der 30-Minuten-Pause gönne ich mir dann durchaus mal wieder einen Blick auf’s Handy.

Pomodoro heißt die Technik übrigens deshalb, weil ihr italienischer Erfinder zur Zeitmessung eine Küchenuhr in Form einer Tomate (ital. Pomodoro) verwendet hatte.

Tipp Nr. 3: Das Pareto-Prinzip

Das Pareto-Prinzip besagt, dass wir mit 20 % Aufwand 80 % Nutzen erzielen können. Heißt: Wenn wir hochmotiviert an die Arbeit gehen, können wir damit 80 % unserer Aufgaben erledigen. Leider endet dieser Motivationsschub aber auch irgendwann wieder. Das merke ich meistens daran, dass es nicht mehr so flüssig läuft wie zuvor. Ab da kosten uns die restlichen 20 % Arbeit 80 % unserer Energie. In solchen Momenten ist es Zeit für eine Pause oder auch Zeit, komplett Feierabend zu machen. Alles, was an Aufgaben noch folgt, können wir wesentlich effektiver mit neuer Energie später oder am nächsten Tag erledigen.

Tipp Nr. 4: Notizen machen

Es ist sinnvoll sich immer und überall Notizen machen zu können. Denn nichts ist ärgerlicher als eine gute Idee zu vergessen, weil man keine Gelegenheit hatte, sie sich zu notieren. Deshalb habe ich zum einen immer ein Notizbuch dabei, zum anderen aber auch mein Handy, in das ich alles Wichtige notieren oder diktieren kann. 

Tipp Nr. 5: Inspirationen holen

Was mir hilft, wenn ich so gar keinen Text zu Papier bringen kann: Inspirationen holen. Dazu stöbere ich gerne mal im Internet und lasse mich von anderen Texten inspirieren. Natürlich schreibe ich nicht von diesen Texten ab, aber zu wissen, wie es die Kollegen so machen, ist doch sehr hilfreich.

Auch Podcasts sind eine tolle Möglichkeit, um neue Ideen zu tanken. Wenn ich Menschen zuhöre, bringt mich das oft selbst auf ganz neue Gedanken. Schwierige Themen lassen sich so nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.

Tipp Nr. 6: Loslassen

Manchmal hilft wirklich gar nichts mehr und der einzige Weg ist Loslassen. Einfach mal die Arbeit Arbeit sein lassen und etwas vollkommen anderes machen. Abschalten kann ich am besten beim Sport und meistens kommen mir genau dann, wenn ich meine Gedanken einfach schweifen lasse, die entscheidenden Einfälle. Ich bin überzeugt, dass ich die meisten Aha-Erlebnisse während des Laufens habe.

Tipp Nr. 7: Deadlines setzen

Manche Texte müssen einfach mal ein, zwei Tage „liegen bleiben“. Das ist auch okay. Zu lange sollte man sich für eine Aufgabe aber keine Zeit geben. Denn nicht unbedingt wird das Ergebnis dadurch besser. Das besagte schon das Parkinsonsche Gesetz. Demnach dehnt sich Arbeit genau in dem Maße aus, wie Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist.

Heißt so viel wie: Wenn wir für eine Aufgabe drei Stunden Zeit haben, werden wir auch drei Stunden für diese Aufgabe benötigen. Geben wir uns für dieselbe Aufgabe aber nur eine Stunde Zeit, werden wir sie auch in einer Stunde erledigen. Denn: Je weniger Zeit wir haben, desto mehr beschränken wir uns auf das Wesentliche.

Also, öfter mal eigene Deadlines setzen, um schneller und kreativer zu texten, kann Wunder wirken. Damit wäre meine Deadline jetzt auch erreicht. Der Text ist fertig!