Blog

Wer schreibt, der bleibt – Corporate Blog statt Social Media?

Corporate Blog statt Social Media

In Zeiten von Facebook, Instagram und Co. fragen sich viele Firmen sicherlich: Warum sollte ich einen Unternehmensblog starten, wo es doch schon so viele Kanäle gibt, über die ich meine Kunden erreichen kann? Stimmt! Aber wie abhängig sind Sie von diesen Social-Media-Kanälen? Haben Sie wirklich in der Hand, was Ihre Kunden zu Gesicht bekommen und was nicht? Da sei zum einen der berühmt-berüchtigte Algorithmus zu nennen, zum anderen aber auch das Nutzerverhalten Ihrer Zielgruppe. Warum ein Blog unabhängig davon besteht und eine feste Größe Ihrer Marketing-Kampagne sein sollte, erkläre ich Ihnen jetzt. Außerdem beantworte ich die Frage: Corporate Blog statt Social Media – ja oder nein?

Corporate Blog statt Social Media?

Bevor ich diese Frage beantworte, will ich aber zunächst einmal die Vorteile eines Corporate Blogs gegenüber den gängigen Social-Media-Kanälen herausstellen. Als erstes wäre da wohl Folgender zu nennen: Ein Unternehmensblog ist vollkommen unabhängig von den doch eher undurchschaubaren Algorithmen bei Facebook, Instagram und Co. Denn es ist ja so: wie gut ein Beitrag läuft, entscheidet sich nach dem Verhalten der Nutzer. Meistens jedenfalls. Auffällig ist, dass sobald Likes und Kommentare ausbleiben, auch die Reichweite sinkt. So kann ein für Sie sehr wertvoller und informativer Post schon mal ziemlich schnell in der Versenkung verschwinden. 

Davon abgesehen, kam es schon oft genug vor, dass Facebook oder Twitter „down“ waren und somit auch Ihre Kanäle für die Zeit erst mal nicht verfügbar waren. Mit einer eigenen Website und einem eigenen Blog sind Sie davon unabhängig

Verfüg- und auffindbar

Abgesehen davon, ob ein Posting aufgrund des Algorithmus verschwindet oder nicht, weiß ich nicht genau, wann und ob meine Zielgruppe das Posting wirklich liest.Denn in den Weiten eines Instagram-oder Facebook-Feeds kann ein Posting auch mal schnell überscrollt und überlesen werden.

Je nachdem, wie wichtig Ihr Text für Ihre Zielgruppe ist, wäre es natürlich schön, wenn er verfügbar bleibt und das nicht nur für die Dauer eines wohlgesonnenen Algorithmus-Zeitfensters. Ein Blog ist davon losgelöst und kann sogar von Menschen gefunden werden, die eigentlich nur mal kurz etwas googeln wollten. Dabei muss derjenige noch nicht mal konkret an Ihr Unternehmen gedacht haben. Dank suchmaschinenoptimierter Texte ist er dennoch auf der Seite Ihres Unternehmens gelandet.

So kommen mögliche Kunden quasi zufällig auf Ihre Unternehmensseite, weil sie durch einen interessanten und unterhaltsamen Blogartikel darauf gestoßen sind. Das kann Social Media nicht, denn um Infos Ihres Unternehmens zu erhalten, muss ich Ihre Seite ja erst einmal geliked haben.

Nicht jedermanns Sache

Social Media ist tatsächlich nicht jedermanns Sache und nicht jeder verfügt über eine Social-Media-Präsenz. Manchmal kaum vorstellbar, aber tatsächlich Fakt. Ich brauche mich nur in meinem Freundeskreis umzuschauen, dort ist nicht jeder bei Facebook, Instagram und/oder Twitter angemeldet.  

Aber auch diese Gruppe, die nicht viel von Facebook und Co. hält, gehört vielleicht zu Ihrer Zielgruppe. Wie aber wollen Sie diese Menschen erreichen, wenn Sie nur Social-Media-Marketing betreiben? Klar, am besten auf anderen Wegen, wie eben mit einem Blog. 

Corporate Blog und Social Media!

Also nicht Corporate Blog statt Social Media, sondern Corporate Blog und Social Media. Beides miteinander verknüpft bietet den größten Nutzen. Ein Blog kann neue Kunden anlocken, Social-Media-Posts können sie binden. Außerdem können Sie die Blogartikel Ihres Unternehmens über Social-Media-Kanäle promoten. Leser können die Artikel teilen und Ihnen so noch mehr Reichweite verschaffen. Es reicht oft schon einzelne Inhalte aus den Blogartikeln auf Social-Media-Plattformen zu verbreiten, um so gleich Content für mehrere Postings zu haben.

Fazit: Auf je mehr Kanälen Sie mit qualitativ hochwertigem und sinnvollem Content vertreten sind, desto besser.
Dadurch erhöht sich zum einen der Traffic auf der eigenen Website, zum anderen besteht durch einen Blog die Möglichkeit, sich und sein Unternehmen auch mal von einer anderen, vielleicht sogar persönlicheren Seite zu präsentieren.

Natürlich bedeutet all das einen Mehraufwand, aber um einen Corporate Blog zu füllen gibt es ja schließlich gute Texter.